Maschine des Monats
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Maschine des Monats - Mai 2008

DEPRAG Kompakt-Schraub-Roboter in 2-Achsausführung zum Verschrauben eines PKW-Verstellantriebs


Aufgabenstellung: Teilautomatischer Steharbeitsplatz zum Verschrauben der Bauteile (bestehend aus 3 Teilen: Gehäuse, Antrieb und LOCK-Scheibe) auf Tiefe und Drehmoment;
8 Verschraubungen je Werkstückaufnahme in 22 sec.
Die Anlage findet in der Automobil - Zulieferindustrie Anwendung.
Ansicht des DEPRAG Kompakt-Schraub-Roboter inkl. stationärem Schraubenzuführgerät
Unsere Lösung: Ein DEPRAG 1-S-Kompakt-Schraub-Roboter in Portalbauweise, welcher wie folgt ausgestattet ist:
  • Grundgestell mit Rundschalttisch in 2-Handausführung (2 Bauteile je Werkstückaufnahme)
  • 2 x OPTO-Touch Start Taster
  • XY - Achs-System - Freiprogrammierbar; Z-Achse über Zylinderhub
  • Stationäres Schraubenzuführgerät vom Typ 0511-EP/0,75-1
  • DEPRAG 1-S-SFM-N mit DL-Schrauber vom Typ MINMAT ULTRA®
  • 2 x Teile-Entnahmehandlings zur Freilegung der Schraubstellen
  • Bauteilabfragen und Teileanwesenheitskontrolle
  • Tisch-Codierung für verschiedene Varianten
  • Motorsteuerung vom Typ MC282
  • 1 Ampel zur Anzeige des Maschinenstatus
Funktionsbeschreibung: Die sich außerhalb der Maschine befindliche Werkstückaufnahme wird durch den Werker händisch mit den 3 vormontierten Bauteilen (bestehend aus: Gehäuse, Antrieb und LOCK-Scheibe) bestückt.
Mittels der 2-Hand-OPTO-Touch Tastern bestätigt er, dass die Aufnahmen bestückt sind.
Der Rundschalttisch dreht automatisch um 180° in die Bearbeitungsposition innerhalb der Maschine ein.
Nach erfolgter Teileanwesenheitskontrolle werden die Schraubstellen mittels Greifern an einem Handling automatisch freigelegt, indem die zuoberst aufliegenden LOCK-Scheiben für den gesamten Zeitraum der Verschraubung angehoben werden. Der Schraubprozess wird automatisch gestartet. Mittels diverser Sensorik und Abfragen wird das Verschrauben auf Drehmoment und Tiefe überwacht.
Bei Fehlverschraubungen fährt der Schrauber automatisch über eine Schraubenabwurfstelle, um Mundstück und Schnabelhülse zu entleeren. Dies ist notwendig, um sicherzustellen, dass es vor Beginn eines erneuten Schraubprozesses nicht zu einem Schrauben-Stau im Mundstücks kommt.
Nach Abschluss aller festgelegten Verschraubungen legt das Handling die LOCK-Scheiben auf den, nun mit dem Gehäuse verschraubten, Antrieb auf. Nach erfolgter Freigabe durch den Werker außerhalb der Maschine, dreht der Rundschalttisch wieder um 180° die fertigen Bauteile nach außen und diese können zur Weiterverarbeitung in der nächsten Station entnommen werden.


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